Roadtrip Apulien: Trulli, Küstenstraßen, Orecchiette
Apulien, die südlichste Spitze des italienischen Stiefels, ist ein Landstrich voller Kontraste und Geschichten. Von den geheimnisvollen Trulli in Alberobello bis zu den dramatischen Küstenabschnitten, die im azurblauen Mittelmeer versinken, bietet sich dem Reisenden ein Kaleidoskop an Eindrücken. Die kulinarische Szene, geprägt von einfachen, aber geschmacksintensiven Zutaten, krönt jede Entdeckungsreise. Ein Roadtrip durch Apulien ist mehr als nur eine Fahrt über Asphalt; es ist eine Reise durch die Zeit, ein Eintauchen in eine Kultur, die an ihren Traditionen festhält und gleichzeitig offen für Neues ist.
Die wohl bekanntesten Wahrzeichen Apuliens sind zweifellos die Trulli. Diese einzigartigen Steinhäuser, charakterisiert durch ihre kegelförmigen Dächer aus exakt behauenen Kalksteinen, sind ein UNESCO-Weltkulturerbe und ziehen Besucher aus aller Welt an. Alberobello, die „Stadt der Trulli“, ist ein Muss für jeden Apulien-Besucher. Hier reiht sich ein Trullo an den anderen und bildet ein architektonisches Ensemble, das seinesgleichen sucht.
Ursprünge und Bauweise der Trulli
Die Entstehungsgeschichte der Trulli ist eng mit der feudalen Herrschaft und der Besteuerung verbunden. Im 17. Jahrhundert erließ Graf Acquaviva von Conversano ein Dekret, das die Errichtung von Dauerbauten untersagte, um Grundsteuern zu umgehen. Die Bauern entwickelten daraufhin eine Bauweise, die es ermöglichte, die Häuser schnell und ohne Mörtel zu errichten und im Falle einer Inspektion rasch wieder abzureißen.
- Trockenmauerwerk: Die Trulli sind komplett in Trockenbauweise mit gestapelten, exakt behauenen Kalksteinen errichtet. Dies ermöglichte die schnelle Demontage und den Wiederaufbau.
- Kegelförmige Dächer: Das ikonische kegelförmige Dach wird aus runden Steinplatten, den sogenannten „Chiancarelle“, geformt. Oft sind diese Dächer mit symbolischen Verzierungen versehen, die Schutz oder Glück bringen sollen.
- Symbolik auf den Dächern: Viele Trulli-Dächer tragen weiße Kreidezeichnungen oder Inschriften, die religiöse, magische oder persönliche Bedeutungen haben. Diese Symbole sind ein integraler Bestandteil der kulturellen Identität der Trulli.
Unterschiede zwischen den Trulli-Zonen
Alberobello gliedert sich in zwei Hauptviertel, die unterschiedliche Aspekte der Trulli-Kultur widerspiegeln.
- Rione Monti: Dieses Viertel ist das touristisch geprägte Herzstück Alberobellos. Hier finden sich zahlreiche Trulli, die heute als Geschäfte, Restaurants und kleine Hotels fungieren. Die Gassen sind gesäumt von diesen märchenhaften Bauwerken und bieten unzählige Fotomotive.
- Rione Aia Piccola: Dieses Viertel ist überwiegend ein Wohngebiet und bietet einen authentischeren Einblick in das Leben in einem Trullo. Hier sind die Gebäude weniger kommerzialisiert, und man kann das Gefühl bekommen, wie es ist, in einer solchen historischen Struktur zu leben.
Übernachtung im Trullo
Ein unvergessliches Erlebnis ist es, selbst in einem Trullo zu übernachten. Zahlreiche Trulli wurden liebevoll restauriert und bieten heute komfortable Unterkünfte. Diese Übernachtung ermöglicht es, die besondere Atmosphäre der Bauwerke hautnah zu erleben und die Stille der Nacht in diesen einzigartigen Steinhäusern zu genießen.
Küstenzauber: Malerische Orte und atemberaubende Ausblicke
Die Küste Apuliens ist ein Mosaik aus goldenen Stränden, steilen Klippen und charmanten Fischerdörfern. Von der Adriaküste im Osten bis zum Ionischen Meer im Westen bietet sich dem Reisenden eine Fülle an landschaftlichen Reizen und malerischen Orten, die zum Verweilen einladen.
Die Adriaküste: Von Gargano bis Salento
Die nördliche Adriaküste wird vom Gargano-Halbinsel dominiert, einer zerklüfteten Landschaft mit steilen Klippen, Kiefernwäldern und versteckten Buchten. Weiter südlich, entlang der Küste des Salento, wechseln sich Sandstrände mit felsigen Abschnitten ab.
- Vieste: Dieses malerische Städtchen thront auf einer Klippe und ist bekannt für seine weißen Häuser, die engen Gassen und die berühmte Pizzomunno, eine beeindruckende Felsnadel im Meer.
- Peschici: Ähnlich wie Vieste, ist auch Peschici für seine weißen Häuser und die dramatische Lage oberhalb des Meeres bekannt. Die Höhlen entlang der Küste sind ein beliebtes Ziel für Bootstouren.
- Otranto: Die östlichste Stadt Italiens besticht durch ihre imposante Festung, die durch mediterrane Sonne beleuchtet wird, und ihre wunderschöne Altstadt. Die Kathedrale von Otranto beherbergt ein beeindruckendes mittelalterliches Bodenmosaik.
Die Ionische Küste: Sandstrände und azurblaues Wasser
Die Ionische Küste Apuliens, besonders im westlichen Salento, ist berühmt für ihre langen Sandstrände und das kristallklare, türkisfarbene Wasser. Diese Region erinnert in ihrer Schönheit an Karibik-Strände, eingebettet in eine mediterrane Kulisse.
- Gallipoli: „Die Perle des Ionischen Meeres“ ist eine lebendige Stadt, die auf einer kleinen Insel liegt und durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Altstadt ist ein Labyrinth aus Gassen mit zahlreichen Geschäften und Restaurants.
- Porto Cesareo: Bekannt für seine Lagunen und Sandbänke, ist Porto Cesareo ein beliebtes Ziel für Wassersportler und Sonnenanbeter. Die Marine Reserve um die nahegelegenen Inseln ist ein Paradies für Taucher.
- Torre Lapillo: Dieser Küstenabschnitt ist berühmt für seine feinsandigen Strände und das flache, klare Wasser, das ihn ideal für Familien mit Kindern macht.
Die Küstenstraßen: Ein Fest für die Sinne
Eine Fahrt entlang der apulischen Küstenstraßen ist ein Erlebnis für sich. Die Straßen schlängeln sich oft an steilen Klippen entlang und bieten immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das Meer. Es lohnt sich, die Hauptrouten auch mal zu verlassen, um kleinere Buchten und versteckte Strände zu entdecken. Die Küstenstraßen sind wie ein roter Faden, der die Schönheit der Region zusammenhält und dem Reisenden ermöglicht, diese hautnah zu erleben.
Kulinarische Entdeckungsreise: Orecchiette und die Aromen Apuliens

Die apulische Küche ist tief in der Tradition verwurzelt und legt Wert auf frische, saisonale Zutaten und einfache Zubereitung. Das Ergebnis sind Gerichte von unglaublicher Geschmackstiefe und Authentizität. Orecchiette, die kleinen „Öhrchen“-Nudeln, sind das Aushängeschild der apulischen Gastronomie und stehen symbolisch für die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Region.
Die Vielfalt der Orecchiette
Orecchiette sind mehr als nur eine Pastasorte; sie sind ein Zeugnis der regionalen Kultur und Alltagshistorie. Die Herstellung ist ein Handwerk, das oft von Generation zu Generation weitergegeben wird.
- Herstellung: Traditionell werden Orecchiette von Hand aus Hartweizengrieß und Wasser geformt. Mit Daumen oder Messer wird der Teig zu kleinen Nudeln geformt, die eine leichte Vertiefung aufweisen und so die Soße besonders gut aufnehmen.
- Klassische Zubereitung: Die bekannteste Variante ist „Orecchiette con le cime di rapa“ – Orecchiette mit Stängelkohl. Diese Kombination aus leicht bitterem Gemüse, knackiger Pasta und oft einer Prise Chili ist ein Klassiker, der die Einfachheit und den Geschmack der apulischen Küche perfekt verkörpert.
- Regionale Variationen: Neben der klassischen Variante gibt es viele weitere köstliche Zubereitungsarten, oft mit verschiedenen Gemüsesorten, Fisch oder Fleisch.
Weitere kulinarische Highlights Apuliens
Neben den Orecchiette bietet Apulien eine Fülle weiterer kulinarischer Genüsse, die den Gaumen verwöhnen.
- Taralli: Diese kleinen, ringförmigen Knabberlinge aus Hartweizengrieß, Olivenöl und oft Fenchelsamen sind ein beliebter Snack, der zu Wein und als Vorspeise gereicht wird.
- Focaccia Pugliese: Mit Oliven, Tomaten und Oregano belegt, ist die apulische Focaccia ein luftiges und geschmackvolles Brot, das perfekt zu jeder Mahlzeit passt.
- Burrata: Diese cremige Mozzarella-Variante mit einer Füllung aus Sahne und Mozzarellastückchen ist ein wahrer Genuss, besonders frisch serviert mit Tomaten und Basilikum.
- Meeresfrüchte: Aufgrund der langen Küstenlinie spielt Fisch und Meeresfrüchte eine wichtige Rolle in der apulischen Küche. Frisch gefangener Fisch, Tintenfische, Muscheln und Garnelen werden oft einfach gebraten oder gegrillt zubereitet.
- Olivenöl: Apulien ist einer der größten Olivenölproduzenten Italiens, und das native Olivenöl extra ist von herausragender Qualität. Es ist ein zentrales Element nahezu aller Gerichte.
Wein aus Apulien
Die apulischen Weinregionen produzieren eine beeindruckende Vielfalt an Rot- und Weißweinen. Besonders bekannt sind die kraftvollen Rotweine aus Rebsorten wie Primitivo und Negroamaro, die perfekt zu deftigen Gerichten passen.
- Primitivo: Dieser vollmundige Rotwein zeichnet sich durch Aromen von dunklen Beeren, Gewürzen und oft einer rauchigen Note aus.
- Negroamaro: Ein weiterer bedeutender Rotwein, der oft komplexere Aromen von Brombeeren, Lakritz und erdigen Noten aufweist.
- Weißweine: Weniger bekannt, aber dennoch exzellent, sind die Weißweine aus Rebsorten wie Verdeca und Fiano, die sich durch ihre Frische und fruchtigen Noten auszeichnen.
Historische Städte und charmante Dörfer: Mehr als nur Küste und Trulli

Apulien ist reich an Geschichte und Kultur, was sich in seinen zahlreichen historischen Städten und bezaubernden Dörfern widerspiegelt. Jede dieser Ortschaften erzählt ihre eigene Geschichte, geprägt von verschiedenen Epochen und Einflüssen.
Lecce: Das „Florenz des Südens“
Lecce, die Hauptstadt des gleichnamigen Salento-Provinz, ist berühmt für ihren barocken Stil. Die Stadt ist ein wahres Freilichtmuseum, in dem jedes Gebäude, jeder Platz von einer künstlerischen Pracht zeugt.
- Barocker Baustil: Die Gebäude in Lecce sind aus hellem, weichem Lecce-Stein erbaut, der sich leicht bearbeiten lässt. Dies ermöglichte die Entstehung unglaublich detailreicher und verspielter Fassaden.
- Sehenswürdigkeiten: Die Piazza del Duomo mit ihrer Kathedrale und dem Glockenturm, die Basilika Santa Croce und das römische Amphitheater sind nur einige der beeindruckenden Bauwerke, die es in Lecce zu entdecken gibt. Die Stadt lädt dazu ein, sich treiben zu lassen und die künstlerische Atmosphäre aufzusaugen.
Ostuni: Die Weiße Stadt
Ostuni, majestätisch auf einem Hügel gelegen, überblickt die Küste und ist bekannt für ihre strahlend weißen Gebäude, die in der Sonne glänzen. Die Altstadt ist ein Labyrinth aus engen Gassen, Treppen und kleinen Plätzen.
- Architektur: Die Häuser in Ostuni sind traditionell weiß getüncht, um die Hitze zu reflektieren und die Stadt somit kühl zu halten. Das Weiß des Kalksteins hebt sich eindrucksvoll vom azurblauen Himmel und dem grünen Olivenhainen ab.
- Ausblick: Von vielen Punkten in Ostuni und insbesondere von der Kathedrale aus bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über die umliegende Landschaft und die Adria.
Andere Perlen Apuliens
Die Liste der sehenswerten Orte in Apuliens ließe sich nahezu endlos fortsetzen.
- Matera (Basilikata, aber nah): Auch wenn Matera geografisch zur Nachbarregion Basilikata gehört, ist es für Roadtrips durch Apulien oft ein Highlight und leicht erreichbar. Die „Sassi“, alten Höhlensiedlungen, sind ein UNESCO-Weltkulturerbe und faszinieren durch ihre einzigartige Architektur.
- Taranto: Eine Hafenstadt mit einer reichen Geschichte, die von der griechischen Antike bis in die moderne Zeit reicht. Besonders sehenswert ist die Altstadt auf einer kleinen Insel.
- Martina Franca: Eine elegante Stadt im Itria-Tal, die für ihren barocken Stil und ihre prosciuttoähnliche Spezialität, den Capocollo, bekannt ist.
Praktische Tipps für Ihren Apulien Roadtrip
| Aspekt | Beschreibung | Empfohlene Dauer | Besondere Merkmale | Region |
|---|---|---|---|---|
| Trulli | Traditionelle Steinhäuser mit konischen Dächern, UNESCO-Weltkulturerbe | 1-2 Tage | Typische Bauweise, malerische Dörfer wie Alberobello | Valle d’Itria |
| Küstenstraßen | Panoramastrecken entlang der Adriaküste und des Ionischen Meeres | 1 Tag | Spektakuläre Ausblicke, zahlreiche Strände und Buchten | Adria- und Ionische Küste |
| Orecchiette | Typische Pastaform Apuliens, oft mit regionalen Saucen serviert | Besuch einer Kochschule oder Marktbesuch: 2-3 Stunden | Traditionelle Herstellung, kulinarisches Highlight | Gesamte Region Apulien |
| Gesamtdauer Roadtrip | Empfohlene Reisedauer für eine umfassende Erkundung | 5-7 Tage | Inklusive Kultur, Natur und Kulinarik | Apulien |
Ein Roadtrip durch Apulien ist relativ einfach zu organisieren, doch einige Vorbereitungen können das Reiseerlebnis deutlich verbessern.
Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für Apulien ist das Frühjahr (April bis Juni) und der frühe Herbst (September bis Oktober). In diesen Monaten ist das Wetter angenehm warm, aber nicht zu heiß, und die Touristenmassen sind geringer. Die Natur erstrahlt in voller Blüte oder präsentiert sich in den warmen Farben des Herbstes.
- Frühling: Ideal für Wanderungen, Erkundungstouren und das Genießen der blühenden Landschaften.
- Sommer: Heiß und belebt, perfekt für Badeurlaub, aber Touren durch Städte können anstrengend sein.
- Herbst: Angenehme Temperaturen, perfekte Erntezeit für Oliven und Wein, weniger Trubel.
- Winter: Ruhiger, kühlere Temperaturen, ideal für Sightseeing, aber einige touristische Angebote sind eingeschränkt.
Fortbewegung und Unterkünfte
Ein Auto ist für einen Apulien-Roadtrip unerlässlich, um die Vielfalt der Region flexibel erkunden zu können.
- Mietwagen: Buchen Sie einen Mietwagen im Voraus, besonders in der Hauptsaison. Achten Sie auf die Art des Fahrzeugs, da einige schmale Gassen in den Altstädten etwas eng sein können.
- Unterkünfte: Apulien bietet eine breite Palette an Unterkünften, von charmanten Trulli über Agriturismo-Bauernhöfe bis hin zu stilvollen Boutique-Hotels. Eine Mischung aus verschiedenen Unterkunftsarten kann das Reiseerlebnis bereichern.
- Parken: In den historischen Stadtzentren ist das Parken oft eingeschränkt oder kostenpflichtig. Informieren Sie sich im Vorfeld über Parkmöglichkeiten.
Kulinarische Genüsse und lokale Bräuche
Seien Sie offen für die lokale Küche und probieren Sie sich durch die Spezialitäten.
- Essenszeiten: Die Italiener essen oft später zu Mittag und zu Abend. Rechnen Sie damit, dass einige Restaurants mittags zwischen 13:30 und 15:30 Uhr und abends erst ab 19:30 oder 20:00 Uhr öffnen.
- Sprache: Während in touristischen Gebieten oft Englisch verstanden wird, freuen sich die Einheimischen über ein paar Brocken Italienisch. Ein einfaches „Grazie“ und „Prego“ kann Wunder wirken.
- „Dolce Far Niente“: Genießen Sie die italienische Kunst des süßen Nichtstuns. Machen Sie Pausen, trinken Sie einen Espresso und lassen Sie die Seele baumeln.
Ein Roadtrip durch Apulien ist eine Einladung, eine Region zu entdecken, die voller Charme, Geschichte und unvergesslicher Erlebnisse steckt. Von den architektonischen Wundern der Trulli über die Küstenstraßen, die das blaue Meer küssen, bis hin zu den einfachen, aber geschmackvollen Gerichten wie den Orecchiette – Apulien hinterlässt einen bleibenden Eindruck und weckt die Sehnsucht nach einer Wiederkehr.
FAQs
Was sind Trulli und warum sind sie in Apulien bedeutend?
Trulli sind traditionelle Steinhäuser mit konischen Dächern, die vor allem in der Region Apulien, insbesondere in der Gegend um Alberobello, zu finden sind. Sie sind ein einzigartiges architektonisches Merkmal und wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Die Bauweise ohne Mörtel macht sie besonders interessant und historisch bedeutsam.
Welche Küstenstraßen in Apulien sind für eine Roadtrip-Tour empfehlenswert?
Empfehlenswerte Küstenstraßen in Apulien sind unter anderem die Strecke entlang der Adriaküste von Bari bis nach Vieste sowie die Küstenstraße entlang des Salento im Süden, die malerische Ausblicke auf das Ionische und Adriatische Meer bietet. Diese Routen verbinden landschaftliche Schönheit mit kulturellen Highlights.
Was versteht man unter Orecchiette und welche Rolle spielen sie in der apulischen Küche?
Orecchiette sind kleine, ohrförmige Nudeln, die typisch für Apulien sind. Sie werden traditionell aus Hartweizengrieß hergestellt und oft mit regionalen Zutaten wie Rübenblättern, Tomatensauce oder Fleisch serviert. Orecchiette sind ein kulinarisches Symbol der Region und ein Muss für jeden Besucher.
Welche beste Reisezeit eignet sich für einen Roadtrip durch Apulien?
Die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch Apulien ist der späte Frühling (Mai bis Juni) sowie der frühe Herbst (September bis Oktober). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, die Landschaft blüht oder zeigt sich in herbstlichen Farben, und es herrscht weniger Touristenandrang als im Hochsommer.
Welche kulturellen Sehenswürdigkeiten sollten auf einem Roadtrip durch Apulien nicht fehlen?
Neben den Trulli von Alberobello sind auch die barocken Städte Lecce und Martina Franca, die historischen Hafenstädte Bari und Brindisi sowie die Grotten von Castellana wichtige kulturelle Highlights. Diese Orte bieten Einblicke in die Geschichte, Architektur und Traditionen Apuliens.