Südamerika Rio de Janeiro

Eine Reise nach Südamerika kann auf verschiedene Weisen lohnenswert sein. Kaum ein Kontinent bietet so eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten. Wer sich für eine Rundreise in Brasilien, Argentinien oder anderen Ländern in Südamerika entscheidet, sollte sichmit dem Klima in den Ländern beschäftigen, um vorbereitet zu sein und z.B. Regenzeiten während der Reisedauer zu vermeiden.

Die Regenwälder in Südamerika

Das Klima in Südamerika wird immer noch stark von den Regenwäldern auf dem Kontinent bestimmt. Eigentlich sollten die Menschen froh sein einen so großen Anteil an unberührter Natur zu haben, doch machen gerade die Wälder das Klima in der Region sehr unberechenbar. Hier kann man in einem Moment die wunderbare Sonne und Wärme des Kontinents genießen und sich schon wenig später in einem starken Niederschlag befinden, der mehrere Tage anhält. Also sollte man bei der Reiseplanung die Schwankungen beim Klima und Wetter in jedem Fall einkalkulieren, um nicht aufgrund des Wetters abbrechen zu müssen. Man sollte also in dem Fall die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen beachten, die das Klima in Südamerika bestimmen. Brasilien ist beispielsweise besonders gut geeignet, wenn man einen Urlaub an der Küste machen möchte. Die Strände von Rio warten mit tollem Sand und einem wunderbaren Klima, das beinahe das gesamte Jahr anhält.

Reiseroute durch Südamerika – Klima beachten

Bei der Suche nach einer guten Reiseroute durch Südamerika ist es natürlich auch möglich die Natur zu erkunden. Wer sich einmal die Regenwälder ansehen möchte oder die Naturschauspiele an der Nordküste beobachten möchte, sollte sich in jedem Fall mit den richtigen Reisedaten beschäftigen. Das Meer im Norden ist beispielsweise besonders gut für Surfer geeignet. Die Winde in der Region sind besonders stark und sowohl die mexikanischen als auch die karibischen Küsten sind daher für Surfer das reinste Paradies. Jedes Land auf dem Kontinent verfügt über besondere klimatische Eigenarten. Deswegen sollte man sich ausführlicher mit den Klimadaten in den einzelnen Ländern und Regionen befassen, die man bereisen möchte.

Flüsse in Südamerika

Der Amazonas ist der längste Fluss Südamerikas und nach dem Nil in Afrika der zweitlängste Fluss der Welt. Er hat zwei große Nebenarme: der Apurímac und der Utcayali, und kommt so auf eine Länge von 6.448 km. Seine Quelle liegt in den peruanischen Anden und er mündet in Brasilien in den Atlantischen Ozean. Er ist zwar nicht der längste Fluss der Erde, aber dennoch der wasserreichste der Welt.

Aus dem Río Mamoré und dem Río Beni entsteht in Brasilien der Río Madeira, ein rechter Nebenfluss des Amazonas. Er hat eine Länge von 3.380 km und ist somit der weltweit größte Nebenfluss. Ein weiterer Nebenfluss des Amazonas ist der 3.283 km lange Juruá. Er ist sehr windungsreich und entspringt im Bergland von Peru. Bei „Foz do Breu“ kreuzt er die Grenze nach Brasilien. Auch der 3.210 km lange Rio Purus ist ein rechter Nebenfluss des Amazonas. Seine Quelle befindet sich ebenfalls in den peruanischen Anden und er mündet im Amazonas. Auch der Rio Purus entsteht durch das Zusammenfließen zweier Flüsse: dem Río Curiuja und dem Río Cujar. Ein linker Nebenfluss des Amazonas ist der 2.816 km lange Río Japurá. Er entspringt in den kolumbianischen Anden und mündet ebenfalls in den Amazonas.

Mit 3998 km Länge ist der Rio Paraná der zweitlängste Fluss in Südamerika. Auch er entspringt in Brasilien, fließt aber auch durch Paraguay und Argentinien. Ein weiterer Fluss Südamerikas ist der Rio Sao Francisco. Der 3.199 km lange Fluss entspringt ebenfalls in Brasilien, fließt durch zwei große Stauseen und mündet in den Südatlantik.

Mit einer Länge von 2.010 km fließt der zweitgrößte Fluss (er hat eine Wasserführung von 35.000 m³/s), der Orinoco durch Südamerika. Das große Wasservolumen des Orinocos entsteht durch die hohen Niederschläge des Einzuggebietes, welches ca. eine Millione Quadratkilometer umfasst. Der Orinoco fließt durch Venezuela und durch Kolumbien.

Staaten in Südamerika

Alle Staaten in Südamerika zu beschreiben ist infolge der Komplexität nur in einer Kurzfassung möglich. Stückweise wird es hier für jedes Land ausführlichere Informationen geben.

Venezuela:

Venezuela ist ein sehr vielfältiges Land das reich an Naturwundern ist. Es verfügt über schöne karibische Strände.
Das Gebiet des Amazonas umfasst fast die Hälfte Venezuelas. Die Strände sind durch Küstenkordillere geprägt die man vom Henri-Piettier-Nationalpark sehr gut erreichen kann.
Der höchste Berg ist der „Pico Bolivar“ mit 4981 m. Caracas ist die Hauptstadt Venezuelas und auch die größte Stadt.Die Anzahl der Bevölkerung ist sehr schwer einzuschätzen, da viele Bewohner ihre eigenen Häuser an den zahlreichen Hängen gebaut haben. Es wäre noch zu erwähnen, dass nach Informationen des Auswärtigen Amtes die Kriminalitätsrate sehr hoch ist. Entführungen mit Gelderpressungen sind an der Tagesordnung, so dass sich der Reisende entsprechend absichern sollte.

Kolumbien:

Ein zauberhaftes Land, das immer wieder als unbeschreibliches Erlebnis dargestellt wird.
Kolumbien hat eine bewegte Geschichte hinter sich und verschiedene Kulturen angezogen. Der Äquator verläuft durch den Süden Kolumbiens und die Höhenlagen reichen vom Meeresspiegel bis über 5000 Meter.
Man findet hier durch das vielseitige Klima einen enormen Artenreichtum an Flora und Fauna.
Hier leben etwa 45 Millionen Menschen und Kolumbien ist nach Brasilien das bevölkerungsreichste Land Südamerikas.
Bogota ist die Hauptstadt Kolumbiens und hat etwa 6,8 Millionen Einwohner.

Ecuador:

Ecuador ist der kleinste Andenstaat und verdankt seinen Namen dem Äquator der sich mitten durch das Land zieht. Das Land hat eine fantastische Tierwelt in dem Regenwald des Amazonas und die immergrüne Bergwelt der Anden. Viele unterschiedliche Landschaften bringen den Reisenden schnell von Sandstränden durch Regenwälder zu den Gipfeln der Anden. Quito ist die Hauptstadt und liegt 2.850 m hoch und ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt und hat ca. 1,4 Millionen Einwohner.

Brasilien:

Hier finden wir ein Land riesiger Urwälder, die „grüne Hölle Amazoniens“ und traumhafte Strände. Brasilia ist die Hauptstadt und hat 2,6 Millionen Einwohner. Viel bekannter ist allerdings Rio de Janeiro, wo einmal im Jahr auch der weltbekannte Karneval stattfindet.

Argentinien:

Das Land bietet eine reiche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Durch die unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse befindet sich hier eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.
Seit dem Jahre 1981 hat die UNESCO insgesamt acht argentinische Orte zum „UNESCO Welterbe“ eingestuft.
Buenos Aires ist die Hauptstadt und hat etwa 13 Millionen Einwohner.