Zu Thailand gehören mehr als 500 Inseln, die allerdings nur zum Teil bewohnt sind. Einige sind touristisch gut erschlossen, mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Clubs, andere bieten sich eher für Ruhe und Abgeschiedenheit bevorzugende Naturliebhaber an. Die Inseln befinden sich entweder an der Westküste im Andamanischen Meer oder an der Ostküste im Golf von Thailand.

Die thailändische Insel Ko Phuket

Strand an thailändischer InselThailands größte Insel ist die im Andamanischen Meer liegende südthailändische Ko Phuket, die vom Festland lediglich durch eine schmale Wasserstraße getrennt ist. Die Insel hat Touristen viel zu bieten, neben idyllischen Sandstränden gibt es im Norden auch einen Nationalpark, in dem sich noch die heimische Flora und Fauna erhalten hat. Bekannt ist Phuket aber auch insbesondere für eine lebhafte Partyszene. Außerdem kann von hier aus ein Ausflug zum Ko Raya Archipel, einem Tauchparadies, unternommen werden.

Die Insel thailändischen Ko Phra Thong und Ko Payam

Die nördlich von Phuket gelegene Insel Ko Phra Thong dagegen ist ideal für Naturliebhaber. Hier gibt es noch wirklich einsame Strände und üppigen Mangrovenwald.

Auch die sich noch etwas weiter nördlich befindende Insel Ko Payam ist ein Paradies für naturverbundene Rucksacktouristen aus aller Welt, die hier in Bastmattenhütten und zum Teil ohne Strom übernachten können.

Die thailändische Inselgruppe Ko Phi Phi

Die Inselgruppe Ko Phi Phi, die südlich von Phuket zu finden ist, war unter anderem Drehort für „The Beach“. Lediglich die größte Insel ist touristisch nennenswert erschlossen und bietet Hotels verschiedener Kategorien. Beliebt ist sie insbesondere bei Wassersportlern und Tauchern, die hier hervorragende Bedingungen finden.

Ko Lanta, Ko Muk und Ko Kradan

Für Familien sehr attraktiv ist die Doppelinsel Ko Lanta, südlich von Ko Phi Phi. Wirklich empfehlenswert ist von hier aus ein Tagesausflug zu der kleinen, überwiegend bergigen Insel Ko Muk, die zum Nationalpark Hat Chao Mai gehört. Auf dieser Insel befindet sich die Smaragd Höhle, Tham Morakot, deren Wasser intensiv grünblau leuchtet.

Auch die bei Schnorchlern beliebte, winzige Ko Kradan ist von Lanta aus gut zu erreichen.

Ko Phangan: Thailands zweitgrößte Insel

Im Golf von Thailand an der Ostküste, nur ca. 60 km vom Festland entfernt, liegt Ko Phangan, die zweitgrößte Insel des Samui-Archipels. Sehenswert ist hier vor allem der Nationalpark Than Sadet-Ko Phangan im Nordosten mit spektakulären Aussichtspunkten und vielen Wasserfällen. Beliebt ist die Insel aber auch wegen ihrer trendigen Partyszene.

Die thailändische Insel Ko Mak ist in Privatbesitz

Ko Mak liegt ebenfalls im Golf von Thailand. Sie befindet sich in Privatbesitz, ist aber Touristen zugänglich. Die größtenteils flache, kleeblattförmige Insel ist ein Paradies für Naturliebhaber und Individualisten, die trotzdem nicht auf einen gewissen Komfort verzichten wollen. Ein interessanter Ausflug ist eine Wanderung zur ungefähr 1 km entfernten Insel Ko Kham, möglich ist dies allerdings nur bei niedriger Ebbe.

Natur genießen auf Ko Kut

Südlich von Ko Mak ist die viertgrößte Insel Thailands, Ko Kut, zu finden. Das ehemalige Pirateneiland bietet eine reichhaltige Flora und Fauna, schöne Strände und gehobene Unterkünfte.
Grundsätzlich sind alle Inseln mit dem Boot oder der Fähre zu erreichen, nach Phuket kann die Anreise auch per Flugzeug erfolgen.