Die Kanarischen Inseln, die südwestlich von Marokko liegen, gehören immer noch zu den begehrtesten Reisezielen deutscher Urlauber. Neben traumhaften Stränden besitzen die spanischen Eilande vulkanischen Ursprungs außergewöhnliche Landschaften, die ein Eldorado für Hobbyfotografen und Trekkingfans sind.

Lage und Anreise zu den kanarischen Inseln

Küste Kanarische InselnAuch wenn die Kanarischen Inseln westlich des afrikanischen Kontinents liegen, gehören sie zu Spanien. Die insgesamt sieben Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro erfreuen sich sowohl bei Badeurlaubern als auch bei Wanderfans großer Beliebtheit. Landschaftlich bieten die Inseln, die zwischen 2.100 und 250 Quadratkilometer groß sind, einiges. Flüge auf die Kanarischen Inseln starten von jedem größeren deutschen Flughafen, egal, ob es sich um Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg oder München handelt. Ein Flug dauert in der Regel viereinhalb Stunden, sodass die Kanarischen Inseln eine nicht allzu lange Anreise beanspruchen. Während die Flughäfen der größten Inseln von internationalen Chartergesellschaften erreicht werden können, müssen Reisegäste, die nach El Hierro und La Gomera wollen, auf Teneriffa zwischenlanden. La Gomera und El Hierro sind auch mit einer Fähre erreichbar, die in Los Cristianos und Santa Cruz de Tenerife ablegen. Das mediterrane Klima der Kanarischen Inseln, das warme Sommer und milde Wintermonate verspricht, trägt viel zur Erholung bei.

Highlights der kanarischen Inseln

Paradiesblume auf den Kanarische InselnMit 2.034 Quadratkilometern ist Teneriffa die größte Insel der Kanaren. Teneriffas Vulkanlandschaft ist von unsagbarer Schönheit und ein Eldorado für Trekkingtouristen. Im Mittelpunkt eines Aufenthalts steht der 3.718 Meter hohe Teide, der das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks ist. Ebenso beachtenswert sind das Anagagebirge, die zahllosen Lorbeerbäume des Mercedeswaldes sowie die reizvollen Städte, welche die Insel attraktiv gestalten. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife besticht mit ihren historischen Plätzen, Kirchen und Museen, die zu Sightseeingtouren einladen. Die zweitgrößte Insel Fuerteventura macht hingegen mit schroffen Felsküsten, weitläufigen Aloe-Anbaugebieten und malerischen Sandstränden auf sich aufmerksam. Hauptstadt ist Puerto del Rosario, wo eine Kirche schöner als die andere ist. Zu den größten Kanarischen Inseln zählt auch Gran Canaria, wo pulsierende Touristenorte und einsame Fischerdörfchen zu einem unvergesslichen Aufenthalt einladen. Angefangen bei den grandiosen Sanddünen von Maspalomas über die beeindruckende Flora und Fauna des Palmitos Parks bis hin zu den steilen, grauen Felsformationen der Westküste gibt kaum etwas, was Gran Canaria nicht bieten kann. In der Hauptstadt Las Palmas treffen Besucher auf pittoreske Kolonialbauten, die unterschiedliche Baustile repräsentieren.

La Palma ist mit 708 Quadratkilometern die drittkleinste Insel und ein Ziel für Urlauber, die einen Aufenthalt abseits des Massentourismus wünschen. Unter einigen Kanaren-Kennern gilt La Palma auch als echter Geheimtipp, da die Insel wunderschöne Sandstrände, duftende Mandelbäume und eine artenreiche Vogelwelt besitzt, die ein Fest für die Sinne sind und zum Träumen einladen. Atemberaubende Schluchten, kahle Berge und fruchtbare Täler prägen das Landschaftsbild La Gomeras. Die Insel lässt sich gut mit einem Boot umrunden, um 80 Meter hohe Felsformationen oder possierliche Delfine in freier Wildbahn zu bestaunen. Auf El Hierro wechseln sich Felsküsten, Kiefern- und Pinienwälder, sattgrüne Weiden und Lavawüsten ab, welche der Insel ein facettenreiches Gesicht geben.