Griechenland ist auf das Tiefste mit dem Meer verwurzelt, was sich in der unglaublichen Küstenlänge von rund 13.700 Kilometern sowie in der unüberschaubaren Anzahl an Inseln widerspiegelt. Windmühle auf griechischer InselInsgesamt verteilen sich knapp 19 Prozent der Gesamtfläche Griechenlands auf die Inseln. Die meisten liegen in der Ägäis und im Ionischen mehr, aber es gibt auch vereinzelte, die sich inmitten des Libyschen Meeres befinden. Einer großen Anzahl unbewohnter Inseln stehen immerhin 167 bewohnte Inseln gegenüber, wobei auf rund 78 griechischen Inseln mehr als 100 Einwohner leben. Nahezu alle Inseln sind geprägt vom tiefblauen Meer, weißen Häusern und einem typisch mediterranen Lebensgefühl. Selbst auf den touristisch bestens erschlossenen Inseln, ist es noch möglich das ursprüngliche Griechenland zu entdecken.

Die griechische Insel Kreta

Hotel in KretaDie Insel Kreta ist die größte der Griechischen Inseln und gehört zu den beliebtesten Reisezielen im gesamten Mittelmeer. Das reiche kulturelle Erbe der Minoer ist auf Kreta allgegenwärtig und die Palastanlage von Knossos gehört zu den absoluten touristischen Highlights in ganz Griechenland.

Die griechische Insel Korfu

Korfu ist die bekannteste Vertreterin der Ionischen Inseln. Eine Vielzahl an Klöstern und anderen Sehenswürdigkeiten, schöne Strände und die Möglichkeit Wanderungen auf den Berg Pantokrator, von dem aus man bis nach Albanien blicken kann, zu unternehmen, machen Korfu zu einem beliebten Reiseziel.

Die Kykladen

Klippen auf KorfuZu den Kykladen gehören viele der geschichtsträchtigsten und bekanntesten griechischen Inseln. Delos, das 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde, ist wegen seines antiken Apollonheiligtums vor allem für Archäologieinteressierte sehenswert. Auch auf Mykonos gibt es einige Museen zu erkunden sowie das Panagia-Turliana-Kloster. Naxos ist die größte Kykladeninsel und vor allem bekannt für seine byzantinischen Kirchen. Steilküsten mit weiß getünchten Häusern prägen das Bild des malerischen Vulkanarchipels Santorin.

Die ostägäischen Inseln

Lesbos ist die bekannteste ostägäische Insel und wird auch heute noch durch einen aktiven Vulkanismus geprägt. Sehenswert ist vor allem der 23 Millionen Jahre alte versteinerte Wald. Auch Chios gehört zu den ostägäischen Inseln. Die Insel ist vor allem ein Anziehungspunkt für Taucher, da das Wasser hier besonders klar ist und es viele Unterwasserhöhlen, Felslandschaften und Korallen gibt. Samos ist vor allem bei Strandurlaubern beliebt, besitzt jedoch auch eine abwechslungsreiche Landschaft und eine bewegte Geschichte.

Anreise zu den griechischen Inseln

Viele der größeren Griechischen Inseln werden von Deutschland aus direkt angeflogen, wobei der Flug rund drei Stunden dauert. Per Fähre sind sie von Italien und dem griechischen Festland aus bequem zu erreichen. Eine besonders beliebte Reisevariante, um die griechischen Inseln kennenzulernen, ist das sogenannte Inselhüpfen, bei dem nacheinander mehrere der eng beieinander liegenden Inseln per Fähre besucht werden. Reisende verweilen in der Regel nur ein paar Tage auf einer Insel und ziehen dann weiter, um die Besonderheiten des nächsten Eilandes zu erleben. Da viele der Griechischen Inseln in Gruppen angeordnet sind, gibt es für diese besonders viele Reisangebote. Vor allem die Kykladen sind ein begehrtes Reiseziel für Inselhüpfer, aber auch die Dodekanes, die Sporaden und die Ionischen Inseln eignen sich für diese besondere Form des Reisens.